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Die vielfältigen Landschaften Irlands sind von ganz eigenem Reiz - von der herrlichen waldreichen Seenlandschaft um Killarney
bis zur spröden Karstlandschaft des Burren, von den steilen Klippen, exponierten Landzungen und Sandbuchten an der Westküste bis zu den wilden, nebelverhangenen Bergen Donegals, von dem eindrucksvollen Giant’s
Causeway bis zu den einsamen Seen, die sich im morastigen Bergland verstecken.
Das launenhafte Wetter kann das Landschaftsbild von einem Moment auf den anderen verändern. Wer an einem nebligen Tag auf
einer windgepeitschen Landzunge wandert, während das tosende Meer die Klippen umbrandet, verspürt die Naturgewalten. Plötzlich reißen die Wolken auf, und die Landschaft liegt in strahlendem Sonnenschein. Saftgrüne
Wiesen hängen gefährlich über der Steilküste, und allmählich tauchen blaßgraue Inseln aus dem Nebel auf. An warmen Sommertagen wirken die Küstengegenden im Südwesten geradezu mediterran, während man an einem
bedeckten Tag leicht das Gefühl hat, im hohen Norden unterwegs zu sein.
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Von unzähligen Legenden umwoben, gibt es auf der geschichtsträchtigen »Grünen Insel« Steinkreise, Menhire, Ring-Forts und
zahllose Grabanlagen, die von verschiedenen neolithischen Kulturen zeugen. Diese archäologischen Funde sind ein besonderer Reiz aller Touren. Im Mittelalter war Irland ein blühendes Land, das von Geistlichen
missioniert wurde; Klöster wie Glendalough bildeten bedeutende Kulturzentren. Aus der Epoche der englischen Herrschaft stammen viele schöne Herrenhäuser, die von Landschaftsgärten umgeben sind.
Der ganze Reichtum Irlands offenbart sich nicht nur in den unterschiedlichen Landschaften, sagenumwobenen Stätten und
historischen Bauwerken, sondern auch in den malerischen Dörfern, lebendigen Städten und gemütlichen Pubs, wo sich die Einheimischen treffen. Man lernt Irland erst dann richtig kennen, wenn man sich an einem kalten
regnerischen Tag in ein Pub flüchtet, das von dem unvergesslichen Geruch des Torffeuers erfüllt ist, und bei einem Guinness über das Leben philosophiert.
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